Das neue Krankenhaus in Herrsching
Es ist echt super, dass die Gemeinde ein neues Krankenhaus hat, das mehr Platz und mehr Gesundheitspersonal hat und mehr Behandlungen anbietet. Das ist echt ein Grund zum Feiern. Die Linke bedankt sich bei allen Beteiligten für ihre Bemühungen, das zu erreichen.
Man schätzt, dass das neue Krankenhaus in Herrsching etwa 2000 Leute beschäftigen wird. Wir denken, dass ein Teil dieser Jobs eigentlich schon mit dem Personal der Kliniken in Seefeld und Herrsching besetzt ist, die im neuen Krankenhaus zusammengeführt werden. Wir wissen nicht, wie viele Stellen wirklich neu sind, deshalb sind die nächsten Fragen, die wir uns stellen, irgendwie spekulativ.
Wenn von den 2000 Stellen im Krankenhaus 1000 neue Jobs sind, die noch besetzt werden müssen, denken wir, dass ein kleiner Teil davon mit Leuten aus Herrsching oder der Umgebung besetzt werden könnte, aber wahrscheinlich müsste der Großteil mit Leuten aus weiter entfernten Orten besetzt werden.
Welche Pläne zur Erweiterung des Wohnungsangebots werden in Betracht gezogen, um zukünftigen Mitarbeitern des Krankenhauses den Umzug nach Herrsching zu erleichtern?
In der Nähe vom Arbeitsplatz zu wohnen ist echt praktisch. Vor allem, wenn man Jobs hat, die viel Konzentration brauchen oder für die Gesellschaft echt wichtig sind. Das ist besonders wichtig für Leute, die in Krankenhäusern arbeiten, egal ob Ärzte, Krankenschwestern oder Pflegekräfte.
Da es heutzutage echt schwierig ist, in Herrsching eine bezahlbare Wohnung zu finden, wäre es zu wünschen, dass neben den Plänen für den Bau des Krankenhauses auch Pläne zur Erweiterung des Angebots an bezahlbarem Wohnraum in der Gemeinde gemacht werden, damit ein Großteil der neuen Krankenhausmitarbeiter in die Region ziehen kann.
Welche Pläne zur Verbesserung der Mobilität werden in Betracht gezogen, um den Fluss von Mitarbeitern, Patienten und Besuchern zum neuen Krankenhaus sicherzustellen?
Da nicht alle Krankenhausmitarbeiter in die Region ziehen können oder wollen, sollten wir Pläne zur Verbesserung der Mobilität machen, die die Verbindung der S-Bahn-Linie S8 zum Krankenhaus und neue Buslinien einfacher machen.
Es ist schwer vorstellbar, dass die 2000 Mitarbeiter, dazu Patienten und Besucher, bequem mit dem eigenen Auto zum Krankenhaus kommen können. Die Seefeldstraße ist schon jetzt zu Stoßzeiten ziemlich voll, sodass sie kaum noch mehr Verkehr vertragen kann. Vor allem, wenn wir wollen, dass die Krankenwagen schnell zum Krankenhaus kommen.
Abschließende Bemerkung
Es ist wichtig, mehr Busse einzusetzen, um den privaten Verkehr in der Seefeldstraße so weit wie möglich zu reduzieren. Außerdem wäre es gut, Pläne zu entwickeln, die es den Krankenhausmitarbeitern ermöglichen, Wohnungen in der Region zu finden, sowie die Anzahl der Plätze in Kindergärten, Horten und Schulen zu erhöhen, um den Anforderungen des neuen Krankenhauses gerecht zu werden.
Vielleicht gibt es diese Pläne bereits und sie sind einfach nicht bekannt geworden. In diesem Fall entschuldigen wir uns für unsere Fehlinformation. Und nochmals unseren aufrichtigen Dank für die gute Arbeit.